30. März 2020 Jörg Müller

Coronakrise stellt uns alle vor Herausforderungen

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für Ihr ausgesprochenes Vertrauen in unseren College Fonds bedanken. Sicherlich stehen auch Sie vor großen Herausforderungen, die die Coronakrise mit sich bringt. Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt eine genaue Aussage darüber treffen, welches Ergebnis die aktuelle Krise letzten Endes hervorbringen wird. Genau wie Sie vermutlich auch, sind wir nahezu rund um die Uhr damit beschäftigt, uns ein Bild der Coronakrise zu machen und unsere Anlagenpolitik auf die neusten Entwicklungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Nach einem positiven Start in das Jahr 2020 erfolgte ab Mitte Februar eine massive weltweite Aktienmarktkorrektur, ausgelöst durch die weltweite Ausbreitung des Corona Virus, COVID-19. Auch Anleihen erstklassiger Unternehmen waren vom Ausverkauf betroffen. Sogar USD -Anleihen im Investment Grade mit kurzen Laufzeiten verloren innerhalb weniger Tage über 15%. Der Goldpreis kam vorübergehend auch unter Druck, erholte sich aber auch schnell wieder innerhalb weniger Tage. Hier vermuten wir Notverkäufe von Anlegern aufgrund von Liquiditätsproblemen, hervorgerufen durch den Ölpreisschock nach Beginn des Preiskrieges zwischen Saudi-Arabien und Russland.

Eine seriöse Prognose, für die Wachstumserwartungen der globalen Wirtschaft und die Aktienmärkte kann derzeit niemand geben. Hoffnungen machen jedoch die zahlreichen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken, sowie die avisierten Konjunkturpakete der Regierungen. Manche Vermögensberater sehen aktuell historische Kaufchancen. Andere wiederum befürchten noch viel tiefere Kurse in den nächsten Wochen.

Die Schwankungen an den Märkten werden, unserer Meinung nach, sicherlich noch anhalten. Letztlich glauben wir, kommt es darauf an, ob die Ansteckungen mit dem Virus gebannt werden können beziehungsweise, wann der Zenit der Ausbreitung erreicht sein wird.

Im College Fonds werden wir trotz der Coronakrise weiterhin an unserer Strategie festhalten und in etablierte Geschäftsmodelle investieren. In Aktien und Anleihen von Unternehmen mit starker Bilanz, einer möglichst stabilen Gewinnentwicklung, die hoffentlich auch künftig in der Lage sein werden, die attraktive Dividende und Zinsen zu zahlen. Unser fester Goldanteil bleibt Mittel zum Zweck der Diversifizierung und des Krisenschutzes.

Das Bild zum Fonds stellt sich nach drei Wochen Coronakrise wie folgt dar:

1) Der College hat in der ausschüttenden Tranche seit Jahresbeginn im Anteilspreis von 54,04 EUR per heute 11% an Wert eingebüßt.
2) Das Portfolio konnte sich damit den Kursabschlägen nicht entziehen, aber die Abschläge fielen per 27.3.2020 deutlich geringer aus als bei den breiten Referenzindizes DAX, S&P 500 und EuroStoxx 50, die alle ca. 25% verloren.
3) Im Fonds ist eine Barmittelquote ausgebaut worden, die mittlerweile bei 18% angesiedelt ist. Dies gibt uns Manövrierraum an die Hand, um bei abermals schwächeren Kursen, bei den von uns bevorzugten Titeln zugreifen zu können.
4) Das branchenseitige Schwergewicht auf Gesundheitsdienstleistungen und Konsumgüter gibt uns ein gutes Gefühl und ist in Zeiten der Corona-Krise auch berechtigt. Gesundheitsdienstleistungen und Konsumgüter werden weiter nachgefragt werden müssen. Effekte wie in der von uns sehr niedrig gewichteten Energie- und Industriebranche werden hier ausbleiben.
5) Mit unseren lang laufenden Anleihen, etwa Deutsche Staatsanleihen oder solchen Zinspapieren von Verizon und Deutsche Börse fühlen wir uns nach wie vor wohl. Diese Papiere werden weiterhin gefragt sein, ob ihrer Renditen von teilweise mittlerweile über 3% p.a.
6) Auf der Aktienseite sind es Titel wie Berkshire Hathaway, Amazon, Abbott Laboratories, Novartis, oder Allianz, denen wir weiter vertrauen. Das Abwärtsmomentum hat sich hier auch bereits deutlich vermindert, weite Teile des Korrektur- oder Anpassungsbedarfs scheinen hier auf dem aktuellen Kursniveau bereits abgearbeitet zu sein.
7) Den Ausschüttungsausblick können wir per heute stabil halten, wir müssen an unserem Ausschüttungskorridor, den wir mit etwa zwei Prozent für die jährliche Auskehrung an die Anteilseigener angeben, noch keine Korrekturen anbringen.

Bedenken Sie: Jede Krise birgt Chancen. Jede Krise geht vorbei. Seien Sie gewiss, dass wir mit Augenmaß auf Sicht navigieren werden und die sich ergebenden Chancen für Sie nutzen werden.

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit und uns allen einen kühlen Kopf.

herzliche Grüße
Ihr Jörg Müller

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