14. April 2021 Jörg Müller

Wirtschaftswachstum dank verbesserter Verfügbarkeit von Impfstoffen

Auch im März steigen überwiegend die Aktienkurse weltweit deutlich an. Stark verbesserte Verfügbarkeit von Impfstoffen könnte die Pandemie in den nächsten Monaten nachhaltig abschwächen und nicht mehr das makro-ökonomisch dominierende Thema sein, sodass die wirtschaftliche Dynamik an Fahrt gewinnen könnte. Wirtschaftsinstitute prognostizieren ein sehr starkes Wirtschaftswachstum von bis zu 6% für die Regionen USA und Asien sowie von bis zu 5% für Europa für 2021. Konjunkturprogramme der Staaten haben die Haushaltseinkommen während der Pandemie unterstützt. Infolge der Lockdown-Beschränkungen während der vergangenen Monate war Konsum nur eingeschränkt möglich, sodass die Sparquoten der Verbraucher stark anstiegen. Die Erholung des Welthandels und das Wirtschaftswachstum könnte sich demnach sehr dynamisch, geographisch und sektoral breit angelegt und gleichzeitig synchron gestalten. Normalerweise würden die Notenbanken in diesem Umfeld die Zinsen erhöhen, aber FED Chef Powell und EZB Chefin Lagarde wollen die Geldpolitik für einen längeren Zeitraum unterstützend gestalten, selbst bei beginnender anziehender Inflation. Auch die weltweite Fiskalpolitik dürfte ein Wirtschaftswachstum in 2021 stark befeuern. Risiken eines globalen Handelskrieges, zwischen den USA und China, werden aktuell ausgeblendet. Und schließlich wollen die politisch Verantwortlichen derzeit das globale Wachstum und die Finanzmärkte nicht belasten. Der Ausblick für Aktien bleibt daher grundsätzlich positiv. Jedoch sind die Aktienindizes weltweit leicht überhitzt, sodass kurzfristig durchaus Rücksetzer zu erwarten sind. Höhere Gewinnerwartungen der Unternehmen, sollten jedoch zu steigenden Gewinnprognosen und deutlich zunehmenden positiven Analystenkommentaren führen. Besonders zyklische Aktien könnten infolge einer dynamischen Erholung ihrer Gewinne vorübergehend überdurchschnittlich profitieren, während defensive Sektoren, welche langfristig stabile Cashflows und Dividendenrenditen aufweisen, nur unterproportional ansteigen, obwohl diese derzeit mit sehr niedrigen KGV bewertet werden. Nach Auslaufen des Momentums sollten die defensiven Aktien wiederentdeckt werden. Interessantes: Die Berücksichtigung von Kryptowährungen in Portfolios von insbesondere US-Anlegern, scheint bei den Allokationen auf Kosten des Goldes zu gehen. Darauf deutet seit November 2020 die Entwicklungen der ETC- Gold-Bestände hin, welche seitdem deutlich gefallen sind, während gleichzeitig die Bitcoin-Bestände in den Portfolios deutlich gestiegen sind.
DAX (+7,1%) und S&P500 Index (+1,8%) kletterten im März erfreulich. Der Euro verlor 2,7% gegenüber USD. Nahezu unverändert der RexP mit 0,06%, während der Euro Corporate Bonds Index 0,5% zulegte. Der Goldpreis verlor 0,63%. Der College Fonds kletterte um 3,54%. Auf der Portfolioseite wurde die Aktienquote im März zulasten der Goldquote um 4% durch Zukauf von Dividendenaktien, wie Rio Tinto- Takkt- Dt. Telekom und Henkel aufgestockt und beträgt inklusive der Absicherung mittels 7% S&P500 Futures somit 49% vom FV.

 

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