22. Juli 2017 Elmar Konrath

Wichtige 10 Mio. Volumen-Grenze erreicht

Ein Blog-Beitrag in eigener Sache: Die grundlegende Diskussion in der Finanzindustrie „Sind große Fonds besser als kleine?“ hat in den Medien, Finanzforen und im Vertrieb stets einen verbitterten Kampf zur Folge. Die positiven Argumente für große Fonds kreisen mehrheitlich um das Thema Kostenersparnis, welche von der Gegenseite mit Flexibilität, Unabhängigkeit und Kreativität gekontert werden. Für das Team vom College-Fonds war diese Diskussion aber nie essentiell, uns geht es um die strategische und taktische Asset-Allocation, welche die Basis für unsere Performance darstellt. Trotzdem wollen wir Ihnen nicht verheimlichen, dass wir im Rahmen der Fondsverschmelzung die wichtige 10 Mio. Grenze (verwaltetes Volumen) erreicht haben.

Für kleine Fonds spricht unseres Erachtens die Flexibilität kleinerer Fonds bei Kauf und Verkauf von Assets. Ein Beispiel: Will ein Fonds mit einem Fonds-Volumen in Höhe von zehn Milliarden Euro lediglich ein Prozent seiner Mittel in ein aussichtsreiches Unternehmen investieren, so entspricht das einer Summe von 100 Millionen Euro – ein Betrag der sich nicht mal schnell nebenbei investieren lässt. Eine solche Investition muss in Tranchen erfolgen, so dass günstige Gelegenheiten schon wieder verstrichen sein könnten!

Über die Themen Unabhängigkeit und Kreativität haben wir in diversen Blog-Beiträgen schon berichtet. Ohne die Benchmark-Orientierung vieler Fondsmanager würde es die Low-Volatility-Anomalie wahrscheinlich gar nicht geben.

Fakt ist aber natürlich auch, dass bei großen Fonds die Fixkosten, welche in Zusammenhang mit der Fondsverwaltung stehen, auf ein großes Fondsvolumen verteilt werden und deswegen weniger ins Gewicht fallen. Bei kleineren Fonds können hingegen die Fixkosten zum Teil auf den Geldbeutel des Anlegers durchschlagen und reduzieren die Rentabilität des Fonds.
Umso mehr freuen wir uns, dass der Fonds BB-Mandat Aktienfonds am 21.07.2017 auf den College Fonds A (übernehmender Fonds) verschmolzen wurde. Die Fondsverschmelzung ist im Interesse der Anleger vorteilhaft, da somit das Volumen des College Fonds vergrößert werden konnte, gleichzeitig die Kostenbelastung sämtlicher Anleger gesenkt wurde und letztendlich eine insgesamt deutliche wirtschaftliche Verwaltung zu Gunsten der Anleger möglich ist.

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