15. Dezember 2015 Elmar Konrath

Stiftungen: jährliche Ausschüttungen…..

als Herausforderungen für Stiftungen!

Auf der diesjährigen Frankfurter Debatte standen die wachsenden Herausforderungen der nächsten Jahre für Stiftungen im Fokus. Dabei waren sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion einig, dass die einfachen Jahre für Stiftungen vorbei sind. Über die neuen und wachsenden Herausforderungen haben wir Sie in unserem blog bereits ausführlich informiert. An der fünften Auflage der Frankfurter Debatte nahm auch unser Fondsmanager Jörg Müller teil und diskutierte mit den anderen Teilnehmern Anlagealternativen und potentielle Risiken aus Sicht von Stiftungen.

In einem kurzen Interview gibt er eine gute Zusammenfassungen über den Erfolg des Fonds im laufenden Jahr und die generelle Ausrichtung des Fonds.

Die komplette Podiumsdiskussion können Sie ebenfalls auf den Seiten von Die Stiftung nachlesen!

Jährliche Ausschüttungen, niedrige Zinsen, die letzten auslaufenden Bundesanleihen sind die wichtigsten Eckpfeiler im Spannungsverhältnis „Anlage“ von Stiftungen. Dazu kommt die Angst, die besonders uns Deutsche zu begleiten scheint, dass Aktien nicht die richtige Anlage sein könnten: Dazu Fondsmanager Jörg Müller auf der Frankfurter Debatte: Die Angst scheint ja der Schlüssel zu sein. Nur 7% der Deutschen haben Aktien, und laut dem Deutschen Fondsverband BVI haben jüngst vor allem Rentenpapiere und Rentenfonds die größten Mittelzuflüsse verzeichnet, gefolgt von den Mischfonds. Das Problem der meisten Mischfonds ist, dass sie vielleicht 80% Renten halten, und zirka 20% Aktien, bei gegebenen Kosten. Das kann schon rein rechnerisch in den meisten Fällen nur mehr 2 oder 3% Rendite bringen, und die Mehrheit der Fonds zeigt das auch bereits.

Daraus leitet Fondsmanager Müller folgende Empfehlung ab:  „Aus Risikoüberlegungen heraus würde ich den Mischgedanken im Portfolio berücksichtigen. Aktienquoten von 20 oder 30% halte ich für die Untergrenze, der Bargeldanteil sollte heute bei 20% liegen. Der Rest kann in Anleihen investiert sein. Wichtig ist, Gewinne bei den Aktien laufen zu lassen, damit erhöht sich die Aktienquote sukzessive. Dabei wird uns die Volatilität begleiten, nur müssen sich Stiftungen hiervon frei machen. Keiner weiß doch, wie das kommende Jahr wird, aber wenn ich die Wahl habe zwischen 3% Dauerverzinsung bei der Aktie und 1,5% bei einem gemischten Anleiheportfolio, dann ist der Cashflow aus der Aktie erst einmal höher. Da Dividenden zudem weniger stark schwanken, wäre es mir wichtig, das mitzunehmen. Und wenn es wieder mal knallt, dann verwende ich die Kasse von 20 oder 30% um sukzessive nachzukaufen, bei Aktien und Anleihen.“

 

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