3. Februar 2016 Jörg Müller

Klassenziel als Stiftungsfonds erreicht!

Zeugnisse für unsere Schulkinder gab es bereits in den letzten Tagen. Wir haben daher mal geschaut, wie sich Stiftungsfonds im Vergleich zum Wettbewerb und im Vergleich zum REXP und ishares Pfandbriefe-ETF entwickelt haben. Warum Stiftungsfonds? Weil wir der Meinung sind, dass Stiftungsfonds aufgrund ihres vermögensverwaltenden Charakters ausgesprochen gut zur Kapitalanlage von Privatkunden geeignet sind.

Im dargestellten 3 Jahres Vergleich kamen hier insbesondere der FvS und der College Fonds gut weg (im Bild oben rechts). Eine Anlage in Pfandbriefen brachte 7,10%, die in deutschen Staatsanleihen immerhin 8,67% ein. Leider wurden somit in beiden Fällen weniger als 3% pro Jahr erwirtschaftet. Dieses Renditeziel gilt aber unter Stiftungsvorständen als Wunschziel, um vielfältige Stiftungsaufgaben wirtschaftlich und sinnvoll erfüllen zu können. Die Punktwolke zeigt auch, dass nur wenige  Stiftungsfonds mehr als 3% p.a. erwirtschaften konnten.

Risk-Return-Vergleich über 3 Jahre

Quelle: FWW GmbH, Daten Stand 02.02.2016

Eine Ausnahme stellt der College Fonds dar. Er konnte im Zeitraum durchschnittlich jährlich 4,54% erwirtschaften. Gelungen ist dies mit einer Mischung aus Unternehmensanleihen, dt. Staatsanleihen, international aufgestellten Aktienunternehmen und etwas Gold. Bevorzugt bei der Aktienselektion werden die so genannten low-volatilen-Aktien, solche also, deren Geschäft durch alle Konjunkturphasen hindurch stabil verläuft und deren Aktienkurs dadurch gut unterfüttert ist. Zwar schwanken auch diese Aktien mit dem Markt, aber erstens nicht so stark und zweitens verteilt der Markt gerade Prämien für dieses Segment, begründet mit der intrinsischen Sicherheit, die diesen Aktien innewohnt und die Anleger auch höhere KGVs bezahlen lässt. Auf der Rentenseite spielt der College Fonds ebenfalls die solide Klaviatur, Schuldtitel beispielsweise der Bundesrepublik oder hochsolventer Unternehmen wie Berkshire Hathaway, Fresenius und Apple dominieren hier.

Das Risikomanagement arbeitet dazu mit Stopp-Loss-Marken, also Wertuntergrenzen, die konsequent zum Auskehren von Positionen genutzt werden. Der College Fonds schwankt dabei nicht wesentlich stärker als die meisten ähnlich aufgestellten, der breiten Masse bereits bekannten Fonds.

Mehr Aktien oder mehr Anleihen in Stiftungsfonds?

Wir stellen fest, dass es eine Anomalie an den Märkten gibt, nämlich dass niedrig volatile Aktien fast den Charakter von Unternehmensanleihen haben. Sie schütten dabei stetig aus und weisen in der Regel noch Kursgewinne aus. Solche solide Dinge dürften für Stiftungen und Privatkunden interessant sein. Anleger sollten sich fragen, ob Kapitalerhalt in Zeiten der Finanzrepression überhaupt möglich ist.

Dauert die Niedrigzinsphase noch einige Jahre an – wovon wir überzeugt sind – schmilzt der Kapitalstock wie Butter in der Sonne. Wir würden eher Aktien mit stabiler Dividenden- Ausschüttung bevorzugen. Um die Schwankungen im Fonds erträglich zu halten, mischen wir auch deren Anleihen dazu.

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